Wie kommt eigentlich der Schotter ins Flussbett? Und wie erforscht man einen Fluss, ohne nasse Füße zu bekommen? Diesen Fragen gingen unsere dritten Klassen beim ersten Forschertag des Schuljahres nach. Dafür ging es heuer direkt an die Donau, ins Wasserbaulabor der Universität für Bodenkultur Wien.
Dort bekamen wir spannende Einblicke in die Fließgewässerforschung. Bei einer Führung durch das Labor gab es jede Menge Messgeräte und Modelle zu bestaunen. Besonders beeindruckend: Im Labor werden ganz unterschiedliche Fließgewässer simuliert, sodass die Forscherinnen und Forscher genau beobachten können, wie sich Wasser unter verschiedenen Bedingungen verhält.
Natürlich blieb es nicht beim Zuschauen. An einem kleinen Modell durften die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie ein Fließgewässer Sedimente transportiert. So wurde auf einen Blick sichtbar, wie Wasser Sand und Kies mitnimmt, verlagert und wieder ablagert.
Zum Abschluss ging es noch einmal hinaus an die Donau. Der Blick auf die Fischtreppe und das Wasserkraftwerk zeigte, wo das Wissen aus dem Labor in der Praxis gebraucht wird: überall dort, wo Energiegewinnung und Lebensraum Fluss zusammenkommen.
Ein gelungener Auftakt für unsere Forschertage. Herzlichen Dank an das Team des BOKU-Wasserbaulabors für den spannenden Vormittag!